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Creative Industries

Business as unusual

Der Begriff Creative Industries (Kreativwirtschaft) ist in den vergangenen Jahren zum Schlagwort innerhalb wirtschaftspolitischer Debatten avanciert. Neben der Bio- und Informationstechnologie stellt dieser Bereich das dritte Hoffnungsfeld der Wiener Wirtschaftspolitik dar.

 

Als Creative Industries werden unterschiedliche Wirtschaftszweige verstanden, deren Produkte und Dienstleistungen im Wesentlichen auf Kreativität gründen. Die Sektoren Musikwirtschaft, Grafik, Mode und Design, der Printmedienbereich sowie das

Literatur- und Verlagswesen werden ebenso der Kreativwirtschaft zugeordnet wie Architektur, bildende Kunst und Kunstmarkt, der audiovisuelle Bereich, Multimedia, Software und Spiele.

 

Im Rahmen der Creative Industries werden kreative Schöpfungen als Informationsgüter und -dienste sowie als standortbildende Inputfaktoren mit identitätsstiftender und Arbeitsplätze schaffender Wirkung angesehen. Investitionen in kreative Bereiche sollen nicht nur die Lebensqualität der in einer Region lebenden Menschen verbessern, sondern auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit heimischer Kreativbranchen stärken sowie den Tourismus beleben. 

 

Wien - Stadt der Kreativen

Wien bietet jenes weltoffene und multikulturelle Klima, in dem sich Kreative persönlich und wirtschaftlich entfalten können. Die Stadt verfügt zudem über die notwendigen infrastrukturellen Maßnahmen, welche die ökonomische Entwicklung und Verwertbarkeit innovativer Ideen bedingen. Wiens Creative Industries sind Teil einer umfassenden urbanen Wirtschaftspolitik. In nur wenigen anderen europäischen Städten gibt es eine solch dezidierte Strategie zur Förderung der Kreativwirtschaft, weshalb man international längst vom „Wiener Weg“ spricht.